Nachhaltigkeit ist keine Eintagsfliege

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Nachhaltigkeit ist keine Eintagsfliege

Eine Auszeit in den Bergen verspricht Erholung pur. Genau das, was sich der Gast wünscht. Damit das so bleibt, braucht es einen bewussten Umgang mit den Ressourcen. Für das Valbella Inn Resort gehört das zum normalen Tagesablauf.

Im Juni 2014 führte das Valbella Inn Resort erstmals Mitarbeiterbefragungen zu nachhaltigen Massnahmen durch. Es brauche noch einiges, was fehle, hielt Thomas Vogt damals fest. Schon zu dieser Zeit wurde hinter den Kulissen am schonenden Umgang mit den Ressourcen gearbeitet. Der erste Erfolg war das Ibex fairstay Silver-Label im Jahr 2015. Damit aber nicht genug. Für die nächste Zertifizierung wird das Platinum-Label angestrebt. Dafür hat sich einiges getan.

Bis vor zwei Jahren fand der Gast in seinem Zimmer Shampoo und Duschgel in kleinen Einwegfläschchen. Rund 24’000 dieser Flacons kaufte das Valbella Inn Resort pro Jahr ein. Sie landeten schliesslich mehr oder weniger leer im Abfall. Inzwischen reicht die Menge aus 250 Dispensern in den Bädern für die gleiche Anzahl Gäste. Ebenfalls standen dem Gast Badeslipper zur Verfügung. Etwa 10’000 pro Jahr allein für die Erwachsenen wurden verbraucht. Heute bringt der Gast seine eigenen mit. Ein Entgegenkommen, das auch vom bewussten Umgang mit der Umwelt von Seiten des Gastes zeugt.

Ganz besonderen Wert legt das Valbella Inn Resort auf die Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten. Dies gleich aus drei Gründen. Der Gast weiss, woher das Produkt kommt, lange Lieferwege fallen weg und die lokale Berglandwirtschaft wird unterstützt. So bezieht das Valbella Inn Resort unter anderem Rohschinken von der Stätzer Alp, Käse und Joghurt vom Puracenter, die Konfitüre aus Parpan und selbst der Wein stammt zu einem guten Teil aus dem regionalen Weinbau. Neueste Projekte in diesem Bereich sind das Valbella Bio-Beef vom Bauern nebenan und das Monstein-Bier aus Davos-Monstein, das zu 90 Prozent aus einheimischer Gerste gebraut wird.

Im Jahr 2015 nahmen 98 Bündner Tourismusbetriebe am im 2013 lancierten Projekt „Leuchtturm“ teil. Sie verpflichteten sich damals, energieeffizient zu wirtschaften und Ressourcen zu schonen. Vom Bundesamt für Energie wurde dieses Bündner Projekt mit dem „Watt d’Or“ ausgezeichnet. Einer der teilnehmenden Betriebe war das Valbella Inn Resort. Das Hotel hat im Zusammenhang mit dem Neubau des Hallenbades inzwischen weitere Schritte gemacht. So sorgen heute zum Beispiel effizientere Pumpen für einen sparsameren Stromverbrauch. Auch die Chlorierung ist effizienter und ungefährlicher geworden. Geheizt wird durch Wärmerückgewinnung über die Lüftung. Im ganzen Hotelkomplex ist zudem die Gebäudebeleuchtung auf LED umgerüstet worden.

Das Valbella Inn Resort wird nicht stehen bleiben. Zurzeit steht die Einführung von recycltem Toiletten- und Kosmetikpapier sowie Papier mit der Auszeichnung «Blauer Engel» in Abklärung. Die Mitarbeitenden werden täglich geschult und sensibilisiert. Auch dies im Sinne einer Nachhaltigkeitsmassnahme. Denn das Ziel ist nicht allein das Platinum Fairstay-Label sondern vor allem eine intakte Umwelt, die der Gast in vollen Zügen geniessen kann.

Ibex fairstay
Das führende Schweizer Nachhaltigkeitssiegel ibex fairstay steht für unabhängig geprüfte Qualität in den Bereichen Management, Ökologie, Regionalität, Soziales und Wirtschaftlichkeit. Ibex fairstay zertifiziert nach dem sogenannten ISO-Umweltlabel-Typ I.

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