Ganz schön unter Strom

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Ganz schön unter Strom

Seit der Erfindung der Glühbirne von Thomas Alva Edison ist Strom zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Ohne ginge gar nichts. Mit weniger geht es aber auch. Das Valbella Inn Resort legt zielgerichtet Wert auf Einsparungen im Verbrauch.

 «Was ist Strom?» – «Ähmmm.» – «Wofür braucht es Strom?» – «Damit alles geht.» – «Und woher kommt der Strom?» – «Aus der Steckdose». Die Fragen wurden an Kinder im Kindergartenalter gestellt. Ihre Antworten sind denkbar einfach und spiegeln, wie selbstverständlich es ist, dass Kühlschrank, Computer, Glühbirne und der Ventilator funktionieren. So einfach ist es dann aber doch nicht, schon gar nicht mit dem Verbrauch. Das i-Phone frisst zum Beispiel mehr Strom als der Kühlschrank. Für eine volle Badewanne Warmwasser fährt man mit einem Elektrovelo von Basel bis nach Paris.

Ungefähr ein Drittel des Gesamtstromverbrauchs in der Schweiz fällt in privaten Haushalten an. Ein durchschnittlicher Zwei-Personenhaushalt in einem Mehrfamilienhaus in der Schweiz rechnet laut der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz mit einem Verbrauch von rund 3‘500 kWh pro Jahr, wobei die Beleuchtung und die Büro- und Unterhaltungselektronik davon den grössten Teil ausmachen. Müsste man den Strom selbst erzeugen, müsste man also ganz schön radeln – und nicht etwa schonend auf dem Elektrovelo. Der Muskelkater wäre selbstredend enorm. Die Strapazen würden ganz gewiss auch ausreichen, um mindestens einen winzigen Teil des Verbrauchs zu generieren. Darauf könnte man dann so richtig stolz sein. Und als kleine Nebenwirkung wäre man topfit, was ja wiederum auch ganz nett wäre.

 

Umgekehrt gedacht, könnte man sparen. Thomas Vogt vom Valbella Inn Resort erkennt richtig: «Es braucht keine grosse Investitionen, um Energie besser zu nutzen. Energie wird schon gespart, indem Anlagen optimal eingestellt sind oder Geräte nicht ständig auf Stand-by laufen.» Er muss es wissen, setzt doch das Valbella Inn Resort konsequent auf vielfältige Massnahmen zum Energieverbrauch. So wurde etwa das neue Hallenbad mit effizienteren Pumpen für einen sparsamen Verbrauch ausgestattet. Geheizt wird es durch Wärmerückgewinnung über die Lüftung. Die Beleuchtung im ganzen Hotelkomplex ist auf LED umgerüstet worden.

Nachhaltigkeit wird im Valbella Inn Resort gross geschrieben. Schon vor ein paar Jahren wurde dafür das hotelinterne ibex-fairstay-Team geschaffen, das sich wöchentlich trifft, Themen erschafft, hinterfragt, Ziele vereinbart und Mitarbeitende und Gäste animiert, sich mit der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Die Anstrengungen haben sich gelohnt. Das Valbella Inn Resort wurde im Jahr 2015 mit dem ibex fairstay silver-Label ausgezeichnet. Das heisst nun aber noch lange nicht, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Stehen bleiben will hier niemand. Angestrebt wird das Platinum-Label. Denn eines ist klar: Der Gast möchte in seinen Ferien eine intakte Umwelt geniessen.

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